Was ist eine DGUV 3 Prüfung?

Die DGUV (ausgeschrieben Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.) ist ein Verbund der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. ist unter anderem auch Herausgeber von verschiedenen Dokumenten bzw. Vorschriften zur Unfallverhütungen. Diese Vorgaben nennt man DGUV Vorschriften. Eine dieser Vorschriften ist die DGUV Vorschrift 3.

Unfallverhütungsvorschrift elektrischer Anlagen und Betriebsmittel (DGUV)

Unfallverhütungsvorschrift elektrischer Anlagen und Betriebsmittel (DGUV)

Prävention, dank Unfallverhütungsvorschrift – Fotolia © 93839373

Was ist die DGUV 3?

Die DGUV V3 beschreibt die sichere Funktion und intervallmäßige Prüfung von elektrischen Anlagen oder Betriebsmitteln. Verantwortlich ist immer der Chef bzw. Eigentümer der Einrichtungen. Dieser muss gemäß der Vorschriften sicherstellen, dass elektronische Geräte bevor diese ans Netz gehen, einwandfrei arbeiten. Kleinere Defekte an mit Strom betriebenen Geräten können schon zu einem Brand oder einer Verletzung des Mitarbeiters führen. Auch nach der Aufstellung der Geräte muss der verantwortliche regelmäßig dafür sorgen, dass die Elektrogeräte regelmäßig kontrolliert werden.

Welchen Vorteil habe ich, wenn ich gemäß DGUV V3 prüfen lasse?

Auch wenn diese Prüfung mit Kosten verbunden ist, ist der größte Vorteil dieser Prüfung natürlich die Sicherheit der Mitarbeiter. Stromschläge so wie auch Verbrennungen können gefährlich sein und im schlimmsten Fall tödlich enden. Des Weiteren ist es für den Unternehmer viel teurer, sollte tatsächlich ein Unfall passieren. In diesen Fällen ist nicht selten ein Betriebsstillstand die Folge, was jede Minute Geld kostet. Darüber hinaus könnte es sein, dass aufgrund einer fehlenden DGUV V3 Prüfung zu einer Ermittlung gegen den Verantwortlichen kommt.

Wer führt eine DGUV 3 Prüfung durch und welche Fristen sind einzuhalten?

Die Prüfung kann sowohl intern, als auch extern beauftragt werden. Hat das Unternehmen eine zertifizierte Elektronikfachkraft im Mitarbeiterstamm, so darf diese die Erstinbetriebnahme und auch die Routinekontrollen durchführen. Ist dies nicht der Fall, ist das Unternehmen verpflichtet einen externen Dienstleister mit dieser Prüfung bzw. Inbetriebnahme zu beauftragen. Das Intervall der Überprüfung ist hierbei nicht festgeschrieben, wird aber wie folgt empfohlen. Es gilt die Faustregel die „je gefährlicher, je öfter“ lautet. Somit ist eine wichtige Maschine, welche beispielsweise in der Medizin eingesetzt wird öfter zu prüfen, als eine Tischlampe in den Bürobereichen.

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