Wie psychologische Beratung Zeitprobleme löst

Zeitprobleme lösen durch psychologische Beratung? Stress ist im 21. Jahrhundert der weitverbreitete Alltag: Allen voran sorgen Leistungsdruck, Entscheidungslosigkeit, Überforderung und stressiger Arbeitsalltag für Stress- und Krisensituationen. Die moderne Medizin weiß, dass Stress nicht nur krankhafte Ermüdungszustände wie das Burnout-Syndrom begünstigt, sondern als Risikofaktor außerdem an der Entstehung von Erkrankungen wie Krebs beteiligt ist. Die WHO hält die Stressbelastung deshalb für die mit größte Gesundheitsgefahr des Jahrhunderts. Maßnahmen wie die psychologische Lebensberatung werden in der Gesundheitsvorsorge immer relevanter. Die WHO klassifiziert psychologische Beratung als eine Maßnahme der Gesundheitsprävention. Durch Gesprächsführung und unterstützende Methoden werden in der Beratung auf der Basis kommunikationswissenschaftlicher, therapeutischer und psychologischer Fachkenntnis das geistige, körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden gesteigert.

Verbessertes Zeitmanagement durch psychologische Beratung

Wie psychologische Beratung Zeitprobleme löst

Um Stresssituationen bewältigen zu können, reagiert der menschliche Körper mit der Ausschüttung von Stresshormonen. Diese Hormone steigern den Erregungszustand im Nervensystem. Der Körper wird dadurch leistungsfähiger: Hierbei ist auch vom ‘Flucht-oder-Kampf-Modus’ die Rede. Aus evolutionsbiologischer Sicht war dieser Zustand in lebensbedrohlichen Situationen zur Energiebereitstellung gedacht und sollte das Überleben sichern. Solange der Körper keine Entwarnungssignale erhält, bleit der Hochleistungszustand erhalten. Dauerstress entspricht damit einer körperlichen Permanentanspannung. Je länger eine Stresssituation andauert, desto schädlicher wirkt sich der Zustand aus. Stressabbau ist daher eine Gesundheitsprävention. Lebens- und Sozialberater können ihren Klienten in Belastungssituationen helfen. Sie unterstützen Einzelpersonen, Paare, Familien oder Gruppen beim gesunden Umgang mit persönlichen Herausforderungen. Speziell in Österreich wird die Lebens- und Sozialberatung neben Medizin, Psychologie und Psychotherapie längs als eine Grundsäule der Gesundheitsprävention behandelt.



Wer eine psychologische Beratung in Anspruch nimmt, leidet bislang nicht an einer psychischen Erkrankung. Die psychologische Lebensberatung (in Österreich ist dieses Gewerbe reglementiert und setzt eine 5-semestrige Ausbildung voraus) durch einen professionellen Lebens- und Sozialberater unterscheidet sich damit von der Psychotherapie und nimmt wesentlich weniger Sitzungen in Anspruch. Lebens- und Sozialberater helfen bei der Gesundheitsvorsorge, indem sie gemeinsam mit ihren Klienten persönliche Belastungen, Konfliktsituationen und Krisen aufarbeiten. Stressbewältigung und der Umgang mit Überforderungsgefühlen zählen ebenso zur psychologischen Beratung wie Neuorientierung und Angstbewältigung. Im geschützten Rahmen der Lebens- und Sozialberatung werden Themen diskutiert, die Klienten schon seit Langem belasten. Zukünftige Stresssituationen lassen sich durch psychologische Beratung entschärfen. Aktuelle Stresssituationen werden aufgelöst. Darüber hinaus kann psychologische Beratung der Krisenintervention, der Trauerarbeit und der Sexualberatung dienen. Suchtverhalten und Co-Abhängigkeit können in den Sitzungen ebenso thematisiert werden wie die Selbstwertthematik.

Durch die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte trägt die Lebens- und Sozialberatung außerdem zur Persönlichkeitsfindung und Entfaltung bei. Damit handelt es sich nicht nur um eine reine Gesundheitsvorsorge, sondern um einen Weg zu mehr Ausgeglichenheit, Glück und Zufriedenheit. Fundierte Forschungsergebnisse zur ‘Psychologie des Glücks’ sind in der Lebens- und Sozialberatung mittlerweile ebenso gern genutzt wie Stressbewältigungstechniken zur Gesundheitsprävention. Vorwiegend bedient sich die Beratung allerdings der Konfliktlösung durch sprachlichen Ausdruck. Da die Lebensberatungssitzung keine Krankheitsbehandlung, sondern eine reine Gesundheitsvorsorge darstellt, übernehmen deutsche Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht. Kostenfreie Beratung erhalten Interessenten im Rahmen der erweiterten Gesundheitsversorgung bei Beratungsstellen und Krisenzentren.

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