Prävention in der Pflege

Die Pflege im Alter oder im Krankenfall kann sehr teuer sein. Nicht alles was an Pflegemaßnahmen nötig ist wird jedoch von der Krankenkasse übernommen. Daher und weil als agiler und fitter Mensch das Leben mehr Spaß macht, sollte schon früh an Präventivmaßnahmen gedacht werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie eine Gesundheitsprävention aussehen kann. Das neue Konzept Pflege 4.0 soll genau das unterstützten, genauso wie die Qualität der Pflegemaßnahmen und die Gesundheit der Pfleger fördern. Das Konzept ist eine Weiterentwicklung der schon vorhandenen Konzepte mit dem neuen Zusatz der Förderung der Präventivmaßnahmen um später die Kosten die im Pflegesystem entstehen zu minimieren.

Prävention und Pflege 4.0

Prävention und Pflege 4.0

Prävention und Pflege 4.0 – Fotolia © ACP prod

Diese Art der Pflegevorsorge ist auch als Pflege 4.0 bekannt. Die Gesellschaft steht vor der Herausforderung, dass die Menschen immer älter werden und die junge Generation nicht so zahlreich ist wie die älteren Generationen. Das Ziel des neuen Programms ist, dass die Menschen dabei gesund bleiben. Die Prävention und Pflege in einem Programm ist dabei das neue Konzept welches die Anzahl der Pflegefälle auf Dauer reduzieren soll. Diese Präventivmaßnahmen werden teilweise von den Krankenkassen übernommen und empfohlen, wenn es den allgemeinen Gesundheitszustand erhalten oder sogar verbessern kann. Ein großes Problem welches jetzt schon besteht aber immer deutlicher zu spüren ist, dass die Anzahl Pflegebedürftigen stetig steigt, während die Zahl der arbeitenden Bevölkerung stark zurück geht. Aus diesem Grund ist es schon jetzt schwierig genügend Altenpfleger zu finden. Wenn durch die Präventivmaßnahmen die Anzahl der zu pflegenden Personen zurück geht, entlastet dieses das System und die Qualität der Pflegeeinrichtungen kann gehalten oder sogar gesteigert werden.

Pflege 4.0 – Einige der Präventivmaßnahmen werden hier vorgestellt:

Eine der einfachsten und am langfristigsten ist ein gesunder Lebensstil auch schon in jungen Jahren. Gesundheitsbewusstes Verhalten kann die Risiken eines Herzinfarktes, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Bewegungsapparats, des Stoffwechsels oder auch Demenz verringern. Diese sind sehr häufige Beschwerden im Alter und sollten die Risiken sollten daher so gering wie möglich gehalten werden. Insbesondere, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Bewegungen, geistige Aktivität und soziale Kontakte und Interaktion tragen zum Erhalt der Selbstständigkeit. Durch dieses gesunde Altern kann auch eine Vermeidung von Pflegebedürftigkeit erreicht werden.
Eine weitere Prävention von einer langfristigen Pflegesituation kann die Rehabilitation sein. Durch den Aufenthalt in einer speziellen Klinik zur Rehabilitation kann die allgemeine Gesundheit verbessert werden. Häufig ist dieses sehr hilfreich bei Herz-Kreislauf Problemen oder Muskelbeschwerden die später die Selbstständigkeit erheblich beeinflussen können. Diese Reha Aufenthalte können von den Krankenkassen übernommen werden, wenn diese überzeugt sind von dieser Art de Gesundheitsprävention. Dieses Assessment findet automatisch bei der Beantragung einer Pflegestufe statt. Das Angebot der Rehabilitation kann auch auf Angehörige von Pflegebedürftigen ausgeweitet werden, da diese auch gesundheitlich von profitieren können und die Wahrscheinlichkeit höher ist das beide gehen als dass nur einer das Angebot annimmt. Für einen ausführlichen Bericht, welche Krankenkasse welche Präventivmaßnahmen empfiehlt und unterstützt sollten die in Frage kommenden Krankenkassen direkt kontaktiert werden.

Die Konzept 4.0 ist aber nicht nur für diejenigen eine Prävention die schon in dem Alter des Pflegeanspruchs sind sondern auch für die Pflegekräfte von heute. Da Konzept ist an das der skandinavischen Länder angelehnt. Diese sind bekannt für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die kontinuierliche Kompetenzentwicklung für alle und die erwerbsphasengerechte Arbeitszeit und eine gute Arbeitsorganisation. Außerdem wird zunehmend die Technik zur Unterstützung im Pflegesektor eingesetzt um die schwere Arbeit der Pfleger etwas zu erleichtern. So kann zum Beispiel der Stress am Arbeitsplatz verringert werden, wenn die zu pflegenden Personen einen Fallsensor tragen oder Technologien verwendet werden, die das Sturzrisiko von vornherein mindern. Einige Technologien können alltägliche Arbeiten übernehmen womit der Pfleger die Zeit qualitativ besser mit dem Pflegebedürftigen nutzen kann. Dieses wirkt sich wiederum positiv auf die Gesundheit beider Personen aus.

Das große Ziel der Prävention 4.0 ist eine gesunde Bevölkerung auch im Alter. Durch eine Kombination aus Prävention und Pflege wird die Gesundheit gefördert, die Selbstständigkeit bleibt länger erhalten und die sozialen Kontakte können aktiver gepflegt werden. Alle diese Faktoren beeinflussen auch die mentale Gesundheit positiv was zu weniger Depressionen und Demenz im Alter führt.

Weiterführende Informationen: Neue Präventionskonzepte im Pflegesektor und Dienstleistungssektor

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