Wer achtsam lebt, beugt Erschöpfungen vor

Leichtigkeit, innerer Frieden und Glück – Eigenschaften, die einem meistens erst dann bewusst sind, wenn sie fehlen. Nach Schicksalsschlägen, vor schweren Entscheidungen oder einfach im allgemeinen Wahnsinn des Alltags können einem die Ängste und Sorgen schon einmal über den Kopf wachsen. Es gibt aber Wege aus der Krise. Die sogenannte Achtsamkeitsmethode ist ein sehr wirkungsvoller Weg nach vorne und gilt als Burnout Prävention.

Was bedeutet Achtsam?

Wann haben Sie zuletzt auf Ihre innere Stimme gehört? Achtsam durchs Leben!

Achtsam durchs Leben gehen – Fotolia © 83469750

Das Konzept kommt ursprünglich aus der buddhistischen Glaubenslehre und bezeichnet eine Meditationsart, die von psychischen Leiden befreien kann. Heute wird die Achtsamkeit in der Psychotherapie eingesetzt. Sie dient der Stressbewältigung und als Burnout Prävention. Achtsam zu leben ist also keine rein spirituelle Idee, die Wirkung ist heute wissenschaftlich belegt.

Achtsam zu leben funktioniert auf der Grundlage der folgenden Säulen:

  • Klarheit über sein Bewusstsein,
  • Flexibilität in Bezug auf Bewusstsein und Aufmerksamkeit,
  • realistische Haltung,
  • Orientierung an der Gegenwart,
  • stabile, andauernde Aufmerksamkeit.

Prävention von Erkrankungen, die durch Stress und Druck am Arbeitsplatz ausgelöst werden, genießen mittlerweile eine besondere Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft. Das ist ein Meilenstein, so hilft das Bewusstsein doch, Achtsamkeit im Alltag konsequent durchzuführen. Auch Arbeitgeber sind sich ihrer sozialen Verantwortung ihrer Mitarbeiter gegenüber bewusst und interessieren sich für die Vorbeugung von Krankheiten. Präventiv etwas gegen Überforderung zu tun, gehört für viele Unternehmen an die Tagesordnung.


Wie aber stellt sich das achtsame Leben dar?

Gerade im Beruf können einfache Gedanken und Bewusstheit helfen:

  • Erkennen Sie Ihre Stärken und zehren Sie von erfüllenden Situationen.
  • Nehmen Sie Ihre Grenzen bewusst wahr und gehen Sie nicht darüber hinaus. Nehmen Sie – sofern möglich – Hilfe an.
  • Kultivieren Sie Freude.
  • Kommunizieren Sie mit Ihren Kollegen und pflegen Sie Beziehungen.

Wer im Alltag achtsam lebt, der kann präventiv etwas gegen Erschöpfungsdepressionen tun. Es geht darum, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, bewusst innezuhalten und stressige Automatismen, die zu starken Druck auf die Psyche ausüben, zu vermeiden.

Tipp! Achtsamkeit kann man lernen! „Das merkwürdige Paradox des Lebens ist:
Erst wenn ich mich akzeptiere, so wie ich bin, kann ich mich ändern. “  (Carl Rogers) Achtsamkeits- und mitgefühlsbasiertes Coaching

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