Prävention & Gesundheitsförderung für Kinder

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist – bedeutende philosophische Worte, die in der Prävention und Gesundheitsförderung oberste Priorität haben. Je früher sie beginnt, desto größter wird das Körperbewusstsein. So muss gerade im Kindesalter verstärkt Wert auf vorsorgliche und weiterbildende Maßnahmen gelegt werden, die die Kinder vor Erkrankungen schützen und ihren Lebensstil ausgewogener machen. Doch wann ist der ideale Zeitpunkt für Gesundheitsförderung und Prävention beim Kind erreicht und wie können diese gewährleistet werden?

Prävention und Gesundheitsförderung für Kinder – früh übt sich

Gesundheitsförderung für Kinder

Fotolia © Africa Studio

Prävention und Gesundheitsförderung für Kinder können gar nicht früh genug einsetzen. Erklären lässt sich dies mit der erhöhten Aufnahmefähigkeit in frühen Kinderjahren. Insbesondere während der Kindergarten- und Schulzeit präsentiert sich das Kind als ausgesprochen lernbereit, wissbegierig und vielseitig interessiert. Hier tragen die
Gesundheitsvorsorge – und Weiterbildung am schnellsten Früchte.

Verantwortlich für ein gesundes Körpergefühl sind aber nicht allein die Erziehungsberechtigten. Auch im Kindergarten und in der Schule wird zunehmend auf das körperliche Wohlbefinden geachtet. Die ergänzenden Vorschriften an Erziehungs- und Bildungsstätten sind gerade in Folge von gesellschaftlichen Veränderungen wie etwa der Einführung der Ganztagsschule unverzichtbar geworden. Egal ob Lernen, Essen oder Trinken – die Kinder verbringen deutlich mehr Zeit in den öffentlichen Einrichtungen als früher. Sie werden zu ihrer zweiten Heimat. Damit entwickeln sie sich zu einem vertrauensvollen Setting, in dem sich Prävention und Gesundheitsbildung effektiv vermitteln lassen.

Präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen für ein gesundes Kind

Was macht krank?“ – dieser Frage widmet sich speziell die Prävention. Sie klärt die Kinder über potentielle Krankheitsfaktoren und deren erfolgreiche Vermeidung auf. Gängige Vorsorgemaßnahmen sind Impfungen gegen Infektionskrankheiten, Förderprogramme für eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung, Informationen über UV-Schutz sowie die richtige Verwendung von Kindersitzen im Straßenverkehr.

Die Leitfrage der gesundheitlichen Förderung hingegen ist „Was hält gesund?“. Ihr oberstes Ziel ist es, Gesundheitsfaktoren ausfindig zu machen und zu festigen sowie mögliche Risikofaktoren dauerhaft zu senken. Darüber hinaus gilt es dem Kind zu vermitteln, wie es eine psychische Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegenüber belastenden Lebenssituationen entwickeln kann. Dabei geht sie gezielt auf die alltägliche Förderung von gesundheitserhaltenden Maßnahmen und Ressourcen ein, vermittelt das gesamtgesellschaftliche Verständnis von Gesundheit, unterstützt Selbsthilfeaktivitäten und gewährleistet das körperliche Wohlbefinden in öffentlichen Settings wie im Kindergarten (PRAEVENTINO) und in der Schule. Auch der gesundheitlichen Chancengleichheit unter Berücksichtigung von sozial benachteiligter Gruppen wird eine besondere Bedeutung eingeräumt.

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