Der Giersch: Heimisches „Super-Food“ jetzt zur Prävention genießen!

Endlich grünt und sprießt es wieder. Das Erwachen der Natur weckt auch in uns die Lust auf frische Luft, Bewegung und gesunde Lebensmittel. Was liegt da näher, als im Sinne guter Prävention alles miteinander zu verbinden, indem man sich sein „Essen“ bei einem schönen Spaziergang durch Feld und Wiesen selbst pflückt! Alle Jahre wieder sprießt zum Beispiel ein ganz spezieller „Feind“ der Gärtner hellgrün und kräftig an schattigen Plätzen: der Giersch (Aegopodium podagraria), auch bekannt als Geißfuß, Podagrakraut und Erdholler. Seine Lebenskraft hat schon so manchen Gärtner zur Verzweiflung gebracht, dabei ist er ein regionales „Super-Food“. Für die Prävention kann man sich seine Kraft zunutze machen.

Der wuchernde Giersch vermehrt sich durch seine langen und zahlreichen Wurzeln, wird daher auch als „Gärtnertod“ bezeichnet. Dass in ihm sehr wertvolle Inhaltsstoffe stecken, die uns gerade jetzt im Frühjahr gut tun, wissen jedoch nur wenige. Unser Tipp vor allem jetzt im Frühling: Ab in den Kochtopf (oder in die Salatschüssel) mit den kleinen Unholden!

Giersch: Erkennen, pflücken und präventiv genießen!

Giersch ist leicht zu erkennen, wächst praktisch überall und seine zarten Blätter enthalten jetzt noch wenige Bitterstoffe, die zwar auch gesund aber weniger schmackhaft sind. Das „Gurkenkraut“ ist leicht und unverwechselbar, denn seine Blätter sitzen an dreieckigen Stängeln.

Prävention: mehr „Power“ als Grünkohl und Zitrone!

wilder Giersch (Aegopodium podagraria)Giersch ist ein Doldenblütler und gehört zur Familie der Gemüse- und Würzpflanzen, wie Möhre, Pastinake, Kümmel, Petersilie und Dill. Er enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und ist interessanterweise dem mineralstoffreichen Grünkohl weit überlegen: Giersch besitzt bis zu dreizehnmal mehr Mineralstoffe als dieser. Sein Vitamin-C-Gehalt ist viermal höher als der von Zitronen. Früher wurde das Kraut in Klostergärten sogar als Heilpflanze angebaut (!), um vor allem gegen Gicht verwendet zu werden.

Giersch in leckeren Rezepten genießen und sich etwas Gutes tun!




  • Im Salat: Lecker schmeckt Giersch im Salat, vor allem seine zarten Blätter jetzt im Frühling. Da Giersch leicht nach Gurke schmeckt passt er gut zu anderen Blattsalaten und Radieschen. Mit einem schnell gerührten Joghurt-Dressing unterstützt man die frische Note.
  • Als Spinat oder Suppe: Ebenfalls schmackhaft ist das Kraut, wenn man ihn leicht gedünstet wie Spinat genießt. Als Kräuterrahmsuppe mit Giersch, Kartoffeln, Rahm und Zwiebeln, glänzt Giersch sogar als edler 1. Gang im Sonntagsmenü.
  • Giersch-Pesto: Ein Pesto statt mit Bärlauch oder Kräutern, mit gehackten Giersch-Blättern, gedünsteten Zwiebeln und geröstetem Sesam in Olivenöl ist wunderbar zu Nudeln oder als Brotaufstrich – und hält sich einige Zeit im Kühlschrank.

Fazit: Ein köstliches Kraut aus der Natur, das man sich kostenlos jetzt bei einem Spaziergang pflücken kann und, das auch noch so wertvolle Inhaltsstoffe besitzt? Besser geht Prävention nicht!

Der Giersch: Heimisches „Super-Food“ jetzt zur Prävention genießen!
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