Hautausschlag im Winter

Kälte, mangelndes Sonnenlicht und die trockene Heizungsluft belasten die Haut im Winter ganz besonders. Ein Hautausschlag im Winter kann jedoch auch einer Kälteallergie oder Neurodermitis geschuldet sein.

Hautausschlag in den Wintermonaten: mögliche Ursachen

Hautausschlag in den Wintermonaten

Ausschläge treten in kalten Monaten unter anderem bei Infektionen durch Viren und Bakterien auf. Meist gehen sie mit den üblichen Fiebersymptomen einher und verschwinden nach wenigen Tagen wieder. Durch bestimmte Medikamente und Präparate kann sich der Ausschlag allerdings noch verstärken.

Die trockene Heizungsluft führt ebenfalls zu Hautreizungen und kann bestehende Erkrankungen wie etwa eine Neurodermitis aktivieren. Begünstigt wird ein Hautausschlag im Winter durch Kälte und mangelndes Sonnenlicht – beides belastet Körper und Psyche übermäßig und kann verschiedenste Hautprobleme auslösen.

Zuletzt kann auch eine sogenannte Wundrose, also eine bakterielle Infektion der Haut, vorliegen. Während andere Ursachen vergleichsweise harmlos sind, muss die Wundrose schnellstmöglich mit Antibiotika behandelt werden. Ein Hausarztbesuch empfiehlt sich auch in anderen Fällen.

Wann zum Arzt?

Die Haut juckt in der kalte Jahreszeit? Dann heißt es, ab zum Arzt. Zwar kann die Ursache harmlos sein – eine neue Creme oder ein kratzender Pullover etwa, lösen auf der bereits vorbelasteten Juckreiz und Rötungen aus. Allerdings kann der Hautausschlag auch schwerwiegende Auslöser haben. Eine Kälteallergie etwa, kann bei Nichtbehandlung zu einem Kreislaufschock und als Folge dessen sogar zum Tod führen. Die Hautpflege ist deshalb umso wichtiger.



Zum Arzt sollten Sie auch gehen, wenn der Ausschlag stärker wird und mit Juckreiz. Rötungen und Pustelbildung einhergeht, denn dann liegt unter Umständen eine Neurodermitis vor. Die Hautkrankheit tritt in Schüben auf und wird durch den häufigen Wechsel zwischen warmen und trockenen Innenräumen und der Kälte begünstigt. Viren und Allergene können das geschwächte Immunsystem im Winter leichter überwinden und bestehende Hauterkrankungen aktivieren.

Behandlung und Vorbeugung

Hautausschläge können mit hyperforinhaltigen Präparaten aus der Apotheke behandelt werden. Der Wirkstoff des Johanniskrauts wirkt bei Ausschlägen entzündungshemmend und pflegend. Tritt keine Besserung auf, kann der Hausarzt Medikamente mit Kortison verschreiben, welche die Aktivierung von Entzündungszellen hemmen.
Auch pflegende Lotionen und Fettcremes unterstützen die Hautpflege in der kalte Jahreszeit und beugen Hautausschlägen und Reizungen vor. Entsprechende Präparate wirken vor allem bei harmlosen Ausschlägen wie der Nesselsucht, bei der sich rötliche Quaddeln bilden.

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