Darmgesundheit – Aus dem Bauch heraus gesund

Gesundheit beginnt im Darm! – Die Darmgesundheit liegt uns daher besonders am Herzen. Bereits vor tausenden von Jahren in allen alten Kulturen galt der Darm als Mittelpunkt des Lebens. Ein stressiger Alltag, ungesunde Ernährung und Medikamente können unseren Darm heute aber daran hindern, die für unseren Körper lebenswichtigen Aufgaben auszuführen.

Denkt man an Österreich, fallen einem sofort die Berge ein, die Landeshauptstand Wien, Fiakerfahrten und die österreichische Küche mit typischen Speisen wie Schweinsbraten mit Knödel, Wiener Schnitzel, Nockerl, Kaiserschmarrn mit Zwetschken, Apfelstrudel oder auch die Sachertorte. Speisen mit langer Tradition … und reichhaltigem Inhalt. Mehr als die Hälfte der Österreicher und Österreicherinnen leiden laut Bericht der ORF-Initiative von 2017 an Darmproblemen. Eine der neuen Volkskrankheiten zu deren Symptomen in den meisten Fällen Völlegefühl, Blähungen oder Darmträgheit gehören. Aber auch ernsthafte Erkrankungen wie Darmkrebs. Die Frage, die sich daraus ergibt: Macht österreichisches Essen den Darm krank?

Prävention – Was fördert unsere Darmgesundheit?

Setzen Sie Prioritäten - Ihrer Darmgesundheit zuliebe!

Setzen Sie Prioritäten – Ihrer Darmgesundheit zuliebe! – Fotolia © WavebreakmediaMicro

Es ist hinreichend bekannt, dass der Darm eine große Bedeutung für das Wohlbefinden der Menschen hat. Er zählt mit einer Gesamtlänge von bis zu acht Metern und einer Oberfläche von 300 bis 400 Quadratmetern zu den größten Organen des Körpers. Die Hauptfunktion liegt in der Verdauung von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen, der Aufnahmen von Wasser und Nährstoffen sowie der Aufbereitung des Darminhaltes. Die Darmbakterien stellen zudem ein mikroökologisches Gleichgewicht her, das für die körpereigenen Abwehrkräfte eine wichtige Rolle spielt.

Wie wichtig ein gesunder Darm und ein gut funktionierender Magen-Darm-Trakt ist, merken die meisten Menschen erst, wenn Probleme auftreten und das Wohlbefinden beeinträchtigt ist. Unwohlsein, Bauchschmerzen oder ein aufgeblähter Bauch lassen niemanden jubeln. In den meisten Fällen handelt es sich um Verstopfung, Blähungen oder auch Völlegefühl – harmlose Hinweise des Magen-Darm Traktes an den Rest des Körpers, dass etwas nicht stimmt. Nimmt man diese Anzeichen nicht ernst, können aus „kleinen Problemen“ auch ernsthafte und schwerwiegende Erkrankungen resultieren wie zum Beispiel Darmkrebs. Ein Besuch beim Arzt oder bei der Ärztin ist in jedem Fall sinnvoll.



Aber was haben Speisen und Getränke nun genau mit der Darmgesundheit zu tun? Mögliche Ursachen für die Probleme im Bauch liegen unter anderem in einer ungesunden Ernährung. Das heißt: zu süß, zu fettig, zu viel oder auch zu unregelmäßig. Bewegungsmangel, Medikamenteneinnahmen oder eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme können weitere Gründe für die fehlende Darmgesundheit sein.

Doch keine Sorge: Es gibt Möglichkeiten, präventiv Maßnahmen zu ergreifen, um eines unserer größten Organe zu unterstützen. Mit einfachen Mitteln können Wohlbefinden und Lebensqualität gesteigert werden – ohne komplett auf die österreichischen Leckereien verzichten zu müssen. Frei nach Paracelsus gesagt: „Allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.“

Ein gesunder Darm benötigt eine Mischung aus mehreren sanften Hilfen. Zum einen gehören dazu Milchsäure- und Bifidobakterien, die in Joghurt, Kefir oder auch Sauerkraut vorkommen. Um eine positive Wirkung zu erzielen und das Wachstum von Krankheitserregern zu hemmen, ist es sinnvoll, mindestens einmal täglich eines dieser Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Weiter hilft eine ballaststoffreiche Ernährung. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und frisches Obst sollten auf keinem Speisplan fehlen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, wenig Stress sowie regelmäßige Bewegung tun ihr Übriges für einen dauerhaft gesunden Darm.

Das Fazit: Nicht jedes leckere Essen muß zwangsläufig krank machen. Die Dosis macht bekanntlich das Gift. Hört man auf seinen Bauch, darf es zwischendurch auch ruhig ein Stück Sachertorte sein.

Tipp der Redaktion: Haben Sie Fragen zum Thema Darmgesundheit? Schreiben Sie uns!

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