TV-Beitrag: Mann ist nicht krank

Mann und Frau unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihres Körperbaus und ihrer Fortpflanzungsorgane. Auch in ihrer Gesundheitseinstellung könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Während das weibliche Geschlecht auf eine bewusste Lebensweise achtet, zeigt sich der Mann von seiner gleichgültigen Seite. Lebensrettende Präventionsmaßnahmen wie regelmäßige Arztbesuche werden vom starken Geschlecht nur selten in Anspruch genommen – zu selten. Ein Indianer kennt schließlich keinen Schmerz. Ohne Folgen bleibt die Ignoranz jedoch nicht. Laut dem Gesundheitsexperten

Mann ist nicht krank

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Martin Kordt erweist sich bei Männern zwischen 45 und 49 Jahren der Herzinfarkt als die häufigste Todesursache, die sich mit frühzeitiger Behandlung hätte abwenden lassen. Ähnliche Tendenzen ergeben sich für Darm- und Prostatakrebs. Nur jeder Vierte nimmt die Vorsorge insbesondere die Darmkrebsvorsorge regelmäßig wahr. Nur ernstzunehmende Symptome bewegen letztlich zum Arztbesucht. Bei Prostataproblemen kommt zur eigenen Bequemlichkeit auch noch der psychische Druck dazu, sexuell voll leistungsfähig sein zu müssen. Obgleich die Zahl der Neuerkrankungen jährlich mehr als 45.000 Fälle beträgt, überwiegen die Scham und der männliche Stolz. Doch wieso darf Mann eigentlich nicht krank sein? Wie geht das männliche Geschlecht mit Krankheit um und wie lässt sich das Gesundheits- und Körperbewusstsein steigern? Die packende Reportage „Mann ist nicht krank“ hat die Fakten.

TV-Beitrag: Mann ist nicht krank
Sender: 3Sat
Sendetermin: 15.02.2017, 11:15 Uhr

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