Schlafen will gelernt sein – 5 Tipps für einen erholsamen Schlaf

Lange galt er als der kleine Bruder des Todes – Schlaf. Heute wissen wir seine gesundheitsfördernden Funktionen zu schätzen. Er stärkt das Immunsystem, reguliert den Stoffwechsel und lässt den Körper das Erlebte verarbeiten. Und nicht zu vergessen: Von der Kindheit bis ins junge Erwachsenenalter werden im Schlaf Wachstumshormone ausgeschüttet. Doch auch Schlafen will gelernt sein. Nicht selten bringen uns falsche Ernährungs- und Verhaltensgewohnheiten um die Nachtruhe.

gesunder_schlaf

5 Tipps für einen erholsamen gesunden Schlaf

  • 1. Schlafrhythmus: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und diese Gewohnheit macht auch vor dem Schlafrhythmus nicht Halt. Um die innere Uhr zu finden, braucht es zunächst einmal geregelte Schlafzeiten. So sollte das Aufstehen und Zubettgehen möglichst zur selben Zeit stattfinden. Kleinere Abweichungen am Wochenende sind aber selbstverständlich erlaubt. Was es allerdings unbedingt zu vermeiden gilt, sind Nickerchen zwischendurch. Ob Mittagsschlaf oder Dösen vor dem Fernseher – größere Unregelmäßigkeiten können den Zyklus durcheinanderbringen.
  • 2. Vorsicht bei vollem Magen: Mindestens genauso entscheidend wie eine funktionierende innere Uhr, ist das richtige Essverhalten. Bei später Nahrungsaufnahme, ist der Magen kurz vor dem Zubettgehen noch mit der Verdauung beschäftigt. Der Körper kann sich nicht auf die Nachtruhe einstellen. So sollte die letzte Mahlzeit mindestens 3 Stunden zuvor eingenommen werden.
  • 3. Entspannungstechniken: Gerade nach einem anstrengenden Arbeitstag will das Abschalten oft nicht gelingen. Hier können Entspannungstechniken wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Autogenes Training oder Yoga und Pilates präventiv wirken.
  • 4. Das Bett ist zum Schlafen da: Lesen, Fernsehen oder Arbeiten – das Bett wird gerne als Multifunktionsgerät missbraucht. Schlaffördernd ist dieses Verhalten jedoch nicht. Der Körper beginnt das Bett mit anderen Tätigkeiten zu verbinden und schaltet fälschlicherweise auf den Aktivmodus um.
  • 5. Pflanzenfreie Zone: Schnittblumen und Topfpflanzen produzieren bei Tageslicht zwar wertvollen Sauerstoff, bei Dunkelheit stoßen sie jedoch schädliches Kohlendioxid aus. Dieses dringt nachts in unseren Körper ein und raubt uns wertvolle Schlafstunden. Daher muss das Schlafzimmer präventiv zur pflanzenfreien Zone erklärt werden.




In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen erholsamen und gesunden Schlaf!

Wissenswertes über Schlafstörungen – Welche Arten werden unterschieden?

  • Primäre Schlafstörung: Der primären Schlafstörung liegt keine konkrete Ursache zugrunde. Sie ist in Dyssomnien und Parasomnien zu unterteilen. Die Dyssomnie bezieht sich auf Einschlaf- und Durchschlafstörungen oder eine übermäßige Schläfrigkeit. Unter Parasomnie hingegen sind schlafbegleitende Störungen wie Schlafwandeln oder Albträume zu verstehen.
  • Sekundäre Schlafstörung: Ist von einer sekundären Schlafstörung die Rede, steckt eine konkrete körperliche oder seelische Erkrankung wie eine Depression oder eine Angststörung dahinter.

2 Gedanken zu “Schlafen will gelernt sein – 5 Tipps für einen erholsamen Schlaf

  1. Pingback: Schlafstörungen und Kopfschmerzen – ein Übel kommt selten alleine! - KopfschmerzenKopfschmerzen

  2. Pingback: Schlafstörungen und Kopfschmerzen - KopfschmerzenKopfschmerzen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.