TV-Beitrag: Das große Vergessen – Demenz bei jungen Menschen

Sie ist die Krankheit des Alters – Demenz. Rund 90 Prozent aller Alzheimerfälle treten im fortgeschrittenen Alter ab 65 Jahren auf. Die Wahrscheinlichkeit, unter 65 an Demenz zu erkranken, liegt bei gerade einmal 2 Prozent. Doch genau diesen 2 Prozent steht ein langer und beschwerlicher Leidensweg bevor. Als erste große Hürde erweist sich die Diagnose. Häufig werden die mit einer frühen Erkrankung einhergehenden Symptome wie emotionale Verflachung, Wesensveränderungen und Antriebslosigkeit nicht als Vorboten einer Demenz gedeutet. Im Gedächtnis lassen sich im Anfangsstadium noch keine Auffälligkeiten feststellen. Erst aufwendige Untersuchungsverfahren und Spezialisten Das große Vergessen - Demenz bei jungen Menschenverschaffen Gewissheit. Die gängigste Diagnose lautet “Frontotemporale Demenz”, wobei sich der Abbau von Nervenzellen zunächst in der Stirn- und Schläfenpartie (Fronto-Temporal-Lappen) vollzieht, die unter anderem für die Steuerung des emotionalen und sozialen Verhaltens verantwortlich ist. So ist der stetig voranschreitende Nervenzellenabbau im Fronto-Temporal-Lappen zweifellos der Auslöser für die typischen Begleiterscheinungen wie emotionale Abgestumpftheit und Wesensveränderungen. Je weiter die Krankheit voranschreitet, desto mehr Hirnregionen sind vom Nervenzellenabbau betroffen. Wie sich das Vergessen im jungen Alter auswirkt, wie es sich entschleunigen lässt und wie Betroffene damit zu leben lernen, zeigt die einfühlsame ZDF-Dokumentation “Das große Vergessen – Demenz bei jungen Menschen”.

TV-Beitrag: Das große Vergessen – Demenz bei jungen Menschen
Sendetermin: 01.03.2017, 03:40 Uhr
Sender: ZDF

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