Betriebliche Gesundheitsförderung – Strategien zum Erfolg

Der Schlüssel zum betrieblichen Erfolg sind nicht etwa Überstunden, sondern die Arbeitszufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter. Schließlich ist der Arbeitnehmer die treibende Kraft des Unternehmens. So hat sich die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) dem körperlichen und seelischen Wohlergehen der Mitarbeiter verschrieben. Doch welche Maßnahmen haben sich tatsächlich als gesundheitsfördernd herausgestellt?

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung

Betriebliche Gesundheitsförderung - Gesunde ErnährungZeitmangel, Bequemlichkeit und Gewohnheit halten den Mitarbeiter von einer gesunden Ernährungsweise am Arbeitsplatz ab. Das Resultat: Ein übermäßiger Genuss an zucker- und fetthaltiger Nahrung, die sich langfristig durch einen Vitamin- und Nährstoffmangel bemerkbar macht. Und dieser bleibt nicht ohne Folgen. Konzentrationsstörungen, Leistungsabfall, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Kreislaufschwächen tun der Arbeitsqualität schnell einen Abbruch. Doch auch Langzeitfolgen wie Bluthochdruck, Herz- und Kreislauferkrankungen, Gicht, Diabetes mellitus und Übergewicht sind nicht auszuschließen. Nicht umsonst liegt das Augenmerk der BGF auf der Umstellung von gesundheitsgefährdenden Ess- und Trinkgewohnheiten. Mit ausgewogenen Speiseplänen für die Kantinen, regelmäßigen Ernährungsseminaren und leicht zugänglichen Wasserspendern in den einzelnen Arbeitsabteilungen soll ein gesundheitsgerechtes Ernährungsverhalten erleichtert werden.



Die Rückengesundheit

Betriebliche Gesundheitsförderung - RückengesundheitRund ein Fünftel aller Fehltage wird durch Muskel- und Skeletterkrankungen verschuldet. Verantwortlich für das schmerzhafte Rückenleiden ist eine einseitige körperliche Belastung, die durch Bewegungsmangel, überdurchschnittlich langes Sitzen und Stehen sowie dem Heben von schweren Gegenständen zustande kommt. So richtet sich die Betriebliche Gesundheitsförderung ebenfalls an die Rückengesundheit der Mitarbeiter. Gezielte Schulungen für eine angemessene Körperhaltung, ergonomische Büromöbel und ein strukturiertes Bewegungsprogramm sollen drohende Fehlzeiten künftig abwenden.

Die seelische Gesundheit

Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten, ein gefährdeter Arbeitsplatz, Überforderung oder fehlende Anerkennung – unser Arbeitsalltag ist von ständigen psychischen Belastungen geprägt. Während sich der eine der Daueranspannung gewachsen fühlt, droht der andere langsam daran zu zerbrechen. Die logische gesundheitliche Konsequenz lautet „Burnout“. Die Erschöpfungsdepression stellt jedoch nicht nur den Betroffenen vor eine Bewährungsprobe, sondern auch den Arbeitgeber. Die beeinträchtigte Leistungsfähigkeit, lange Fehlzeiten und das erhöhte Risiko für Arbeitsunfälle drücken die Erfolgsquote. Um die seelische Gesundheit erst gar nicht an ihren Tiefpunkt kommen zu lassen, plädiert die BGF für eine angemessene Prävention. Unter Prävention ist dabei ein verbessertes betriebliches Gesundheitsmanagement und effektive Strategien zum Stressabbau zu verstehen.

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