Zink als Nahrungsergänzungsmittel

Zink wird zur Stärkung des Immunsystems grundsätzlich empfohlen. Die Wirksamkeit ist allerdings nicht bewiesen. Eine Vielzahl von Hausmitteln sollen Erkältungs- und Grippegeplagten schnell gegen Husten, Schnupfen und Halsschmerzen helfen. Dazu zählen auch diverse Produkte, wie Brausetabletten mit Vitamin C, Meerwasser-Nasenspray oder Halspastillen, die in Apotheken und Drogerien freiverkäuflich erhältlich sind. Eine Studie konnte belegen, dass Zink Infekten vorbeugen kann. Wie genau es wirkt, bleibt jedoch weiterhin ungeklärt.

Hinweis: Zink gegen Corona: Aktuell kein Hinweis auf Wirksamkeit
Zink als Nahrungsergänzungsmittel

Was ist Zink?

Zink ist ein Spurenelement, das für den menschlichen Körper dringend notwendig ist, da es als Baustein diverser Enzyme und Hormone viele verschiedene Funktionen erfüllt. Es spielt eine wichtige Rolle im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel, ist daher ein bedeutender Bestandteil des Immunsystems und wird für fast alle Lebensvorgänge benötigt. Ein Mangel in unserer Bevölkerung ist selten. Sowohl Vegetarier, als auch Veganer sollten auf ihre Zinkaufnahme achten. Für Kinder und Jugendliche wird eine Nahrungsergänzung mit Zink nicht empfohlen. Sprechen Sie diesbezüglich mit einem Arzt Ihres Vertrauens.

Was passiert bei Zinkmangel?

Zink kann vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet werden. Daher muss eine ausreichende Versorgung über die Nahrung sichergestellt sein. Eine Unterversorgung mit Zink kann für den Organismus schwerwiegende Folgen haben. Diese reichen von Wachstumsstörungen bei Kindern und Blutarmut (Anämie) über trockene Haut und brüchige Nägel bis hin zu eingeschränkter Fruchtbarkeit und einem schwachen Immunsystem.

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In welchen Lebensmitteln ist Zink enthalten?

Um einer Unterversorgung mit Zink und anderen Mangelerscheinungen vorzubeugen, eignet sich zuallererst eine ausgewogene Ernährung. Wenige Fertigprodukte, viel frisches Obst und Gemüse sowie Abwechslung auf dem Teller sichern die Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen. Nahrungsergänzungsmittel sind dann normalerweise nicht nötig. Wer seine Zinkzufuhr bewusst über die Nahrung erhöhen möchte, sollte folgende Lebensmittel auf die Einkaufsliste setzen:

  • Grüner Tee
  • Linsen
  • Pilze
  • rotes Fleisch
  • Käse
  • Vollkornprodukte
  • Walnüsse
  • Fisch
  • Meeresfrüchte

Warum helfen Zinktabletten bei einem grippalen Infekt?

Da das Immunsystem während eines grippalen Infektes besonders gefordert ist, kann Zink unterstützend eingesetzt werden, um die Erkrankungsdauer spürbar zu verkürzen. Forscher der sogenannten Cochrane Collaboration haben in einer Übersichtsarbeit analysiert, dass circa 75 mg Zink pro Tag nicht nur eine schnellere Bekämpfung der Viren, sondern auch eine allgemeine Vorbeugung gegen Krankheiten bieten können. Eine zu hohe Dosierung kann allerdings zu Übelkeit und Durchfall führen. Am besten wirkt der Energieschub für die Abwehrkräfte, wenn das Spurenelement entweder konsequent täglich oder zumindest innerhalb der ersten 24 Stunden nach Auftreten der Erkältungssymptome eingenommen wird. Wie genau Zink dem Immunsystem hilft, muss jedoch noch herausgefunden werden.

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Quelle: https://www.medizin-transparent.at/zink-erkaeltung/ http://www.thecochranelibrary.com/details/file/1017735/CD001364.html https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/alltagsleiden-zink-hilft-bei-erkaeltungen-a-745897.html https://www.lifeline.de/krankheiten/erkaeltung/behandlung/ https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Zink-verkuerzt-die-Erkaeltung-281204.html http://www.biomedizin-blog.de/de/zink-eine-der-besten-ergaenzungen-im-kampf-gegen-erkaeltung-und-grippe--wp261-273.html

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