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Sicherheit und Gesundheit im Homeoffice

Seit der Coronapandemie und der damit einhergehende Homeoffice Pflicht nutzen viele Arbeitnehmer die Möglichkeit, ihre berufliche Tätigkeit von Zuhause aus zu erledigen. Auch wenn das Arbeiten von Zuhause aus so beliebt ist, lässt sich dadurch doch viel Zeit einsparen, so zeigt sich bei Untersuchungen durch die Betriebliche Arbeitsmedizin, dass Arbeiten im Homeoffice nicht gerade als gesund angesehen werden kann. Aber wieso kann die Arbeit von Zuhause aus krank machen und wie sorgt man präventiv für Gesundheit im Homeoffice?

Achten Sie auf Sicherheit und Gesundheit im Homeoffice

Vorweg: Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz sind zwar zwei unterschiedliche Begriffe, gehören allerdings in der Arbeitswelt unzertrennbar zusammen.

Arbeitsmedizin: Beurteilung von Gefährdung von Arbeitsbedingungen sowie Prävention, Erkennung und Behandlung arbeitsbedingter Risiken. Betriebliche Arbeitsmedizin Medic Assistance

Arbeitsschutz: Gesundheit und Schutz der ArbeiternehmerInnen. Hier geht es vorwiegend um menschengerechte Gestaltung und Gesundheit am Arbeitsplatz.

Unzureichendes Equipment für die Arbeit daheim

Der Chef hat ermöglicht, das man vom heimischen Büro aus arbeitet und nicht zwingend im Betrieb erscheinen muss. Man spart also oft viel Zeit und die Kosten für die Fahrt ins Büro. Doch was fehlt ist die optimale Büroausstattung, denn das private Office bietet nicht den gewünschten Standard, den man aus ergonomischen Gründen erfüllen sollte.

Im privaten Büro fehlt es meist nicht nur an den richtigen Möbeln, die sich individuell an die Körpergröße anpassen lassen, auch ist oft in den heimischen Wänden kein Bürostuhl vorhanden, der sich bewegen lässt und so die Wirbelsäule beim ständigen Sitzen entlastet. Arbeitet man häufig von Zuhause, muss die Arbeitssicherheit gewährleistet werden, damit man nicht durch gesundheitliche Beschwerden in den Krankenstand verfällt.

Wer die Arbeit aus dem heimischen Büro bevorzugt, der sollte auf Arbeitssicherheit nicht verzichten. Vor allem die richtigen Möbel, ein komfortabler, rückenschonender Sitzplatz sind von größter Wichtigkeit für ein angenehmes Arbeiten. Präventiv kann man einen ergonomischen Bürostuhl erwerben und im Bestfall die Kosten vom Arbeitgeber übernehmen lassen.

Home office: Schon Sie Ihre Augen auch beim Arbeiten von Zuhause

Die Arbeit im Büro gestaltet sich in der Regel vielseitiger als das Arbeiten von Zuhause aus. Hin und wieder muss man an den Kopierer im Flur, den Kollegen im anderen Büro für eine Frage besuchen oder mal schnell in die Cafeteria. Tatsächlich haben Büroangestellte, deutlich mehr Bewegung als ihre Kollegen, die im heimischen Büro ihre Arbeit verrichten. Hier lauert eine Gefahr für die Augen, denn wer dauerhaft auf den Bildschirm des Computers starrt, streng die Augen zu sehr an.

Wichtig wäre, immer wieder kurze Pausen einzulegen und sich intensiv auf etwas anderes zu fokussieren. Wer sprichwörtlich in die Ferne schaut, kann seine Augen entlasten und beugt so einer Augenerkrankung vor. Diese Prävention ist wichtig, um lange entspannt und gesund arbeiten zu können.

Tipp: Prävention und Vorsorge für Ihre Augengesundheit! Ganzheitliches Sehtraining

Homeoffice: Einsamkeit kann depressive Verstimmungen fördern

Der Klatsch im Büro, die Geburtstagsfeier der Kollegin oder einfach nur eine Pause mit den Kollegen, in den Büros ist man ständig von Arbeitskollegen umgeben und kann sich mit diesen austauschen. Wer immer nur von Zuhause aus arbeitet, droht mit der Zeit zu vereinsamen. Es fehlt das persönliche Gespräch mit anderen Menschen, die Interaktion mit dem Chef und den Kollegen.

Um einer Vereinsamung und der damit einhergehenden Depression vorbeugen zu können, kann sich eine Verringerung der Arbeitszeit im eigenen Büro lohnen. Wer seinen Job nur zum Teil von zuhause aus durchführt, und dennoch im Betrieb die Interaktion mit den Kollegen vor Ort erleben kann, kann seinen Arbeitsalltag kommunikativ gestalten und findet einen perfekten Weg zwischen Home Office und betrieblichem Büro.

 

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