Prävention – Mund-Nasen-Schutzmasken schützen vor COVID-19

Seit die Zahlen der SARS-CoV-2-Infizierten wieder ansteigen, ist die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken ausgeweitet worden. Während die Masken bisher hauptsächlich in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei einer Unterschreitung des empfohlenen Mindestabstands aufgesetzt wurden, sollen sie nun präventiv auch in Fußgängerzonen, Parks und auf anderen Freizeitgeländen getragen werden. Das SARS-CoV-2 trat im Dezember 2019 erstmalig auf und breitet sich seitdem auf der Welt aus. An COVID-19 sind bisher über eine Million Menschen verstorben.

Welche Arten von Mund-Nasen-Schutzmasken gibt es und wie schützen sie?




Ein Mund-Nasen-Schutz gilt als Prävention gegen das Coronavirus. Er sollte dem Selbstschutz sowie dem Schutz der Mitmenschen dienen. Bislang sind keine speziellen Masken vorgeschrieben. Viele Menschen rüsten sich mit gekauften oder selbst genähten Stoffmasken oder nutzen Schals und Halstücher. Andere bevorzugen OP-Masken. Die „Filtering Facepiece“- oder FFP-Masken dagegen sieht man nur selten.

Stoffmasken, Schals und Tücher

Stoffmasken, Schals und Tücher

Stoffmasken, Schals und Tücher können zur Verlangsamung der Ausbreitung beitragen, schützen den Träger jedoch nicht vor einer Infektion. Wer selbst an Symptomen wie Schnupfen oder Husten leidet oder unbemerkt infiziert ist, hemmt durch das Bedecken von Mund und Nase den Übertritt der Krankheitserreger auf andere Personen. Vor dem Eindringen von Viruspartikeln, die sich bereits in der Umgebungsluft befinden, schützen viele Stoffmasken jedoch nur unzureichend.

OP-Masken

OP-Masken

Im Gegensatz zu den einlagigen Stoffmasken bieten die mehrlagigen OP-Masken eine Filterfunktion. Diese entsteht durch eine statische Aufladung der Mittellage. Die äußere Schicht der Maske sollte flüssigkeitsabweisend sein. In Kombination mit dem empfohlenen Mindestabstand bieten solche Masken einen besseren Schutz vor Ansteckung als Stoffmasken. Sie sollten dem Gesicht gut anliegen und nach jedem Gebrauch ersetzt werden.

Partikelfiltermasken – FFP2- und FFP3-Masken

FFP2- und FFP3-Masken

Die Partikelfiltermasken können nachgewiesenermaßen gegen eine Infektion mit dem Coronavirus schützen. Diese festen und mehrlagigen Masken aus Stoff oder Papier filtern Partikel aus der Luft und schmiegen sich der Gesichtsform optimal an. Bei Umgang mit COVID-19-Erkrankten sollten nur FFP2- oder FFP3-Masken getragen werden, die für den Schutz gegen Viren wie das SARS-CoV-2 zertifiziert sind.

Fazit: Die Empfehlung der Virologen zur Coronavirus-Prävention

Auch wenn Stoffmasken keinen nachweislichen Schutz vor Ansteckung bieten – es gilt: Eine Maske ist besser als keine Maske. Wenn der Mund-Nasen-Schutz „vergessen“ wird, drohen Bußgelder, da dies eine Gefährdung der Mitmenschen darstellt. Virologen empfehlen: Wer auf Stoffmasken zurückgreift, sollte diese täglich wechseln und die getragenen Masken bei 60°C waschen. OP-Masken dagegen sind Einweg-Produkte; die Schutzfunktion geht durch das Waschen oder Feuchtwerden verloren. Ein zumindest täglicher Austausch wird empfohlen. Solange FFP-Masken Mangelware sind, sollten diese dem Krankenhauspersonal vorbehalten bleiben, das im täglichen Kontakt mit COVID-19-Erkrankten steht.

FAQ (Häufig gestellte Fragen und Antworten) rund um COVID-19 finden Sie hier:

Sozialministerium Österreich:

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Haeufig-gestellte-Fragen.html

Bundesministerium Deutschland:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Bundesamt für Gesundheit (BAS) Schweiz:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/haeufig-gestellte-fragen.html?faq-url=/de

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