Prävention Burnout – Mehr Sinn, weniger Routine

Erschöpft, ausgebrannt und müde – immer mehr Arbeitnehmer und Selbstständige kennen diese Gefühlszustände. Die Krankentage aufgrund des Burnout-Syndroms sind in den Jahren 2004 bis 2015 um das 18-Fache angestiegen. Doch mit einer frühzeitigen Prävention können Sie dem Burnoutsyndrom entgegenwirken und vorbeugen.

Prävention Burnout – Überprüfen Sie Ihre Ziele und Ansprüche regelmäßig

Prävention Burnout

Prävention Burnout – Fotolia © snyGGG

Unerfüllbare Vorgaben vonseiten des Vorgesetzten, aber auch unverhältnismäßig hohe Ansprüche an sich selbst, können Druck und Stress verursachen. Überprüfen Sie deshalb regelmäßig, ob Ihre Ziele überhaupt umsetzbar sind. Burnout berührt überdies die Frage nach dem Sinn des Lebens. Was ist der Sinn unseres Tuns? Unser Leben empfinden wir dann als sinnvoll, wenn unser Tun einen Bezug zum Ganzen hat und es einem Ganzen oder Höheren dient. Häufig hilft auch der Blick von Externen. Diese können die Situation oft realistischer beurteilen.

Entwickeln Sie ein realistisches Selbstbild





Burn-out betrifft häufig Menschen, die sehr hohe Ansprüche an sich selbst haben und einen gewissen Perfektionismus an den Tag legen. Zeitgleich haben sie ein eher niedriges Selbstwertgefühl und möchten ein Typ Mensch sein, der sie eigentlich nicht sind. Somit stellen sich diese Menschen sowohl im Berufs- als auch im Privatleben Aufgaben, denen sie nicht gewachsen sind. Fragen Sie sich also, wo ihre Talente und Stärken liegen und streben Sie Ziele an, die Ihrer Persönlichkeit entsprechen und Sie nicht in den Burn-out treiben.

Ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit zur Vorbeugung von Burnout

Eine intensivere Beschäftigung mit der Familie und mit Freunden regt dazu an, den Blick von der Arbeit nach außen zu lenken. Zeitgleich erhalten Sie dadurch eine objektivere Sichtweise auf sich selbst. Sie bemerken, dass Sie nicht nur durch Ihre Arbeit definiert werden, sondern ein vielschichtiges Wesen sind. Sorgsam ausgewählte Hobbys können zudem als Inseln dienen, auf denen Sie Energie und Kraft tanken können.

Negative Tendenzen erspüren und vorbeugen

Wenn Sie feststellen, dass Sie zunehmend unter Unlust leiden und dass Ihre Arbeit Sie immer mehr Kraft kostet, sollten Sie wahrnehmen, welche Situationen sich so negativ auf Sie auswirken und somit einen Burnout begünstigen. Vermeiden Sie Situationen, die Ihnen nicht gut tun. Fokussieren Sie hingegen positive Aspekte und schöpfen Sie aus diesen befriedigenden Bestandteilen Ihrer Arbeit Motivation und Kraft.

Nicht ständig erreichbar sein

Zur Vorbeugung des Burnoutsyndroms sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht ständig erreichbar sind. Gönnen Sie sich zur Prävention Zeiten ohne Handy oder lassen Sie Ihren PC am Wochenende bewusst für mehrere Stunden oder einen Tag aus. Nachts sollte Ihr Telefon auf jeden Fall ausgeschaltet sein. Ohne ausreichend Schlaf erhöht sich Ihr Risiko ein Burnoutsyndrom zu erleiden.

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