Mit Achtsamkeit gegen Angst

Angstgefühle sind tief in uns verwurzelt und erfüllen eine lebenswichtige Funktion. Sie hilft uns, Gefahrensituationen zu erkennen und entsprechend zu handeln. Sobald das Gefühl jedoch ohne reale Gefahr auftritt oder länger andauert und die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt, spricht man von klinischer Auffälligkeit und Angsterkrankungen. 1

Achtsamkeit gegen Angst – Angststörungen rechtzeitig erkennen und (be)handeln

mit Achtsamkeit gegen Angst

Mit Achtsamkeit gegen Angst – Fotolia © inarik

Man unterscheidet zwischen gerichteten und ungerichteten Angststörungen.

Definition einer ungerichteten Angststörung:

Diese Art der Angsterkrankung wird auch als generalisierte Angststörung bezeichnet und richtet sich nicht gegen bestimmte Umstände oder Dinge, sondern bezeichnet die diffuse Angst vor negativen Ereignissen in der Zukunft. Der/die Betroffene lebt in ständiger Sorge vor und in andauernder Erwartung zukünftiger Unglücke. Dieses dauerhaft erhöhte Angstniveau kann zu körperlichen Symptomen wie Ruhelosigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsproblemen, Muskelanspannung und Schlafstörungen führen, löst jedoch keine Panikattacken aus. Im Gegensatz zu nicht-krankhaften, normalen Sorgen um die Zukunft können sie nicht unter Kontrolle gebracht werden. 2



Auch die Panikstörung, für die plötzlich auftretende und nicht in Zusammenhang mit konkreten Bedrohungen stehende Angstepisoden typisch sind, zählt zu den „ungerichteten Ängsten“.

Definition einer spezifischen Angststörung:

Hierbei richtet sich die Angst gegen einen bestimmten Umstand oder ein bestimmtes Objekt. Häufige Formen sind zum Beispiel die Agoraphobie, soziale Phobie oder die Arachnophobie. Auch bei dieser Angsterkrankung handelt es sich um nicht kontrollierbare Angstgefühle, die einer realen und konkreten Bedrohung entbehren und körperliche Symptome mit sich bringen kann. 3

Angststörungen gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen. Die Technik der Achtsamkeit hat sich als wirksames Mittel gegen Angst und auch gegen Depressionen erwiesen. Achtsamkeit hilft bei Angststörungen und kann gelernt werden!

Das Gute ist: Achtsamkeit kann man lernen! Lernen Sie, liebevoller und wertschätzender mit Ihnen selbst umzugehen. Achtsamkeit führt zu mehr Zufriedenheit und hilft gegen Stress und Ängste. Achtsamkeitsbasiertes Arbeiten mit kreativen Methoden zur praktischen Anwendung. Jetzt mit Coaching zu mehr Achtsamkeit. Auch Online-Beratungen. Manfred Jessner, Life Coach

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